Übersicht




Was wir wollen

Unser Leitbild:

Gott ist Liebe – komm und sieh.

Wir leben von Gottes Liebe, die sich in Jesus Christus am deutlichsten gezeigt hat. Der Höhepunkt der Liebe Gottes ist sein Angebot der Vergebung. Wir verstehen uns nicht als bessere Menschen, sondern als von Gott begnadigte Sünder.

Freude - Wir sind von Gott begeistert und ehren ihn als den Herrn der Welt.

Begnadigung ist eine riesiges Geschenk. Dieses Geschenk der Vergebung erfüllt uns mit Dank und Freude, die in unserer Gemeindearbeit sichtbar werden soll.

Miteinander - Wir leben unser Christsein authentisch und im gegenseitigen Vertrauen.

Unser Miteiander soll geprägt sein von der Freude an Gott, von der Liebe zum anderen und vom Wissen "Wir sitzen alle in einem Boot - wir brauchen einander - jeder ist für den anderen da".

Orientierung - Wir lieben Gottes lebendiges Wort.

Die Bibel ist für uns dabei das Wort Gottes. Gott hat sich darauf festgelegt, dass wir ihn auf diesem Weg kennen lernen können. Wir erleben, wie er durch sein Wort immer wieder neu und ganz aktuell zu uns spricht, in Predigten, Bibelstunden und im persönlichen Bibelstudium. Die Bibel ist für uns das verbindliche Wort Gottes.

Dienen - Gott hat jeden begabt. Wir setzen alle unsere Gaben für Gott und den Nächsten ein.

Gottes Liebe gilt der ganzen Welt. Wir möchten seine Liebe mit unseren Möglichkeiten weitergeben: jeder für sich und wir als Gemeinde! Darum interessieren wir uns für die Menschen in unserer Stadt und wollen uns mit unseren Gaben dort engagieren, wo Jesus es auch getan hätte.

Hingehen - Es ist unser größter Wunsch, dass Menschen Jesus Christus kennen lernen.

Jesus ging nach seiner Gewohnheit wöchentlich in den Gottesdienst. Ebenso ging er immer dorthin wo Menschen waren, die sich nach Liebe und Erlösung sehnten. Darum ist es auch unser größter Wunsch, dass alle Menschen Jesus kennen lernen, egal aus welcher Kultur oder gesellschaftlichen Schicht sie kommen.

Unser Gemeindeleben

soll so gestaltet sein, dass jeder in einer zeitgemäßen Möglichkeit die Chance hat, Jesus kennen zu lernen. Darum feiern wir Gottesdienste, in denen das Wort Gottes einen zentralen Raum einnimmt in einer Form, die unserer Gesellschaft heute entspricht. Dazu gehört auch, dass es für Kinder ein eigenes Angebot im Rahmen des Gottesdienstes gibt.

In allen unseren Gruppen und Kreisen ist jeder willkommen, der sich mit uns auf den Weg machen will, Gott näher zu kommen. Das Angebot der Gruppen und Kreise kann sich im Laufe der Zeit verändern.

Gemeindeleitung

Die Mitglieder wählen jeweils für sechs Jahre die Leitung der Gemeinde, den Vorstand. Der Vorstand setzt sich derzeit zusammen aus:

Arnulf Queckbörner (1. Vorsitzender)

Eine Gemeinde soll ein Raum sein, der Menschen befähigt und zurüstet, um ihr Leben verantwortlich und für andere Menschen zu gestalten. Dazu möchte ich beitragen.

Frank Herrmann (2. Vorsitzender)

Ich bin verheiratet, habe zwei Söhne. Ich arbeite im Krankenhaus als Kinder- und Jugendpsychiater und Kinderarzt.
Meine Schwerpunkte in der Gemeinde sind:

  • Leitung Besuchsdienst
  • Seelsorge und Beratung

Peter Reiland (Schriftführer)

Johannes 14:6 

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Da ich in dieser Gemeinde, der Evang. Stadtmission, zum Glauben an Jesus Christus gekommen bin, möchte ich dazu beitragen, dass noch viele Menschen IHN kennenlernen.

Beate Prost

Ich bin verheiratet und wir leben mit unseren zwei Kindern in Saarburg. Zur Zeit arbeite ich als externe Sprachförderkraft im Kindergarten und bin in der Gemeinde Ansprechpartner für die „Mini Kids“.

Geschichte

Im 19. Jahrhundert wurde Trier eine Garnisonsstadt, was im Jahre 1890 General Georg von Viebahn als Regimentskommandeur nach Trier führte. Er verkündete unter den Soldaten während seiner Stationierungszeit in Trier die Gute Nachricht von Jesus Christus. Zu seinen Schriften zählt das Buch „Vom Leben im Geist“. Das klare Zeugnis des Generals von Viebahn hat unter den Soldaten und Offizieren, aber auch unter der Zivilbevölkerung, eine kleine, aber entschiedene Gemeinschaft entstehen lassen.

Hugo Lauckner, Gärtner von Beruf, übernahm die geistliche Betreuung dieser Gemeinschaft in Trier. Es wurde ein Saal angemietet, in dem regelmäßig Bibelstunden stattfanden. Mitunter wurde der Kreis von St. Chrischona-Brüdern betreut, die aus dem Saargebiet zu Predigtdiensten nach Trier kamen.

Während der Zeit des Dritten Reiches (1938) gründete Pfarrer Reitz in Trier die Bekenntniskirche, diese war als Teil der Bekennende Kirche eine Oppositionsbewegung der evangelischen Christen gegen den Versuch der staatlichen Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten. Hier sei insbesondere auf die Barmer Erklärung von 1934 verwiesen.

Nachdem Pfarrer Reitz zum Militärdienst einberufen worden war, leiteten in Nachfolge Pfarrer Lohmann, Pfarrer Kisten und Pfarrer Leudung die Bekennende Kirche in Trier. Letzterer bat nach seiner Einberufung Pastor Hermann Mettel aus Kirn, diesen Gemeinschaftskreis einmal im Monat zu betreuen. Pastor Hermann Mettel kam dann für zwei bis drei Tage im Monat nach Trier, um in seiner originellen Art das Wort Gottes zu verkündigen. Im Kampf der Bekennenden Kirche hat Pastor Hermann Mettel klare Position bezogen. Mit einem der Märtyrer der Bekennenden Kirche, Pfarrer Paul Schneider aus Dickenscheid im Hunsrück, gest. 18. Juli 1939 im KZ Buchenwald, war er freundschaftlich verbunden. Paul Schneider wollte trotz seiner Ausweisung aus dem Rheinland dennoch am Sonntag predigen. Hermann Mettel fragte ihn: „Ist das nötig, sich so in Gefahr zu begeben?“ Als Antwort soll Paul Schneider zu seiner Taschenbibel gegriffen haben und aus Johannes 10, die Verse vom guten Hirten, der sein Leben für die Schafe lässt, vorgelesen haben.

Dem Gemeinschaftskreis bekennender Christen in Trier wurde 1957 der Name „Evangelische Stadtmission Trier e.V.“ gegeben.

Als erster Pastor wurde G. Meier eingestellt. Durch Terminüberschneidungen in der Nutzung der Räume der Evangelischen Landeskirche wurde die Dringlichkeit, eigene Gemeinderäume zu haben, mit der Zeit immer größer. Im Jahr 1960 begann der damalige Vorstandsvorsitzende Ludwig, der von Beruf Architekt war, mit der Planung für das eigene Gemeindehaus. Es gelang, Bauland in zentraler Lage zu erwerben, an der Kreuzung Kaiserstraße/Hindenburgstraße, in direkter Nachbarschft zur neuen jüdischen Synagoge. Im Mai 1962 wurde mit dem Bau des Gemeindehauses begonnen und bereits drei Jahre später, am 25. Juni 1965, konnten das Hochhaus und die Räume der Ev. Stadtmission vollendet und ihrer Bestimmung übergeben werden. Am 25. Juni 1965 fand unter Leitung von Pastor Jochums als Direktor der Ev. Gesellschaft für Deutschland die Einweihung der neuen Gemeinderäume der Ev. Stadtmission Trier statt.

Die Evangelische Stadtmission heute

Die Evangelische Stadtmission Trier e.V. gehört zum Gemeindeverband der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland KdöR mit Sitz in Radevormwald. Der Verband ist zugleich Mitglied des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Evangelische Stadtmission versteht sich als Teil der weltweiten Christengemeinde, die ihren Glauben durch das Apostolische Glaubensbekenntnis zum Ausdruck bringt. Die Evangelische Stadtmission arbeitet auf Basis der Deutschen Evangelischen Allianz und über den Gemeindeverband gehören wir zum Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband.

Der Besuch und die Teilnahme an Veranstaltungen der Stadtmission Trier ist an keine Mitgliedschaft gebunden und steht Menschen jeder Konfession und Glaubensrichtung offen. Die einzelnen Arbeitsbereiche der Gemeinde werden ausschließlich durch freiwillige Spenden finanziert.

Die Evangelische Stadtmission hat auch heute, in der Tradition der bekennenden Kirche und der Gemeindegründer, den Zweck und das Ziel, in missionarisch-seelsorgerlicher Arbeit zur Ausbreitung der Guten Nachricht (Evangelium) von Jesus Christus beizutragen. Die Bibel des Alten und Neuen Testaments ist dabei verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben sowie für Aufbau und Gestaltung der Gemeinde.

Wir setz(t)en uns ein, für:

Weihnachten im Schuhkarton

Seit 2005 ist die Evangelische Stadtmision Trier überregionale Sammelstelle für das Wohltätigkeitsprojekt Weihnachten im Schuhkarton, das ein Mal im Jahr, im November mit einer Sammelwoche durchgeführt wird. Grenzüberschreitend werden Geschenkkartons aus Trier und Umland, der Eifel, dem Hunsrück und aus Luxemburg in der zentralen Sammelstelle der Stadtmission Trier in der Kaiserstraße 26 abgegeben. Die Pakete werden hier geprüft, ob sie den internationalen Vorschriften und Einfuhrbedingungen der Zielländer entsprechen. Der Zustrom von Päckchen ist seit Beginn stetig gestiegen.

Allianzgebetswoche – ein Teil der Evangelischen Allianzarbeit

Überregional ist die Evangelische Stadtmission Trier Mitveranstalter der Aktion ALLIANZ-GEBETSWOCHE, einem Arbeitszweig der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD). In dieser Woche treffen sich Christen aus Landes- und Freikirchen aus dem Raum Wittlich - Prüm - Bitburg - Trier, um miteinander für nationale und weltweite Anliegen zu beten.

Unterstützung von anderen Gemeinden / Projekten

Schwerpunktmäßig gehören dazu:

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Quellen

  1. Ernst Stawinski: Kapitelüberschrift In: Heinrich Jochums: Zeugnisse aus 125 Jahre Evangelische Gesellschaft für Deutschland. Wuppertal-Elberfeld 1973, ISBN 3-87857-128-3, S. 194 ff.
  2. Arno Pagel: „Sie führten zu Christus“, Verlag der Francke-Buchhandlung, ISBN 3 920345738, S. 72 ff.

Verbunden mit

Freundschaftlich verbunden mit

  • SMD
  • Netzwerk für Bibel und Bekenntnis
  • Vor Ort arbeiten wir mit anderen Gemeinden zusammen, insbesondere im Rahmen der jährlichen „Allianz-Gebetswoche“ und gemeinsamen Gottesdiensten in den Sommerferien und gemeinsamen Projekten.